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Giovanni Segantini

Arco 1858 -
Pontresina 1899


Giovanni Segantini, eigentlich Giovanni Segatini wird am 15. Januar in 1858 in Arco geboren. Als seine Eltern verfrüht sterben, wird er bei einer Halbschwester untergebracht, er reist jedoch bald aus. Da er keine Papiere hat, wird Giovanni Segantini in einer Besserungsanstalt untergebracht.
Hier erlernt er den Beruf des Schusters. Ein Geistlicher, der sich fortan um ihn kümmert, erkennt sein zeichnerisches Talent. Ab 1874 besucht er die Kunstakademie Brera in Mailand, wo Giovanni Segantini schon sehr schnell seine ersten Erfolge sammelt. 1877 lernt er Luigia Bugatti kennen, die er nie ehelicht, da er keine Papiere besitzt.
Giovanni Segantini hat mit ihr die vier Kinder Gottardo, Alberto, Mario und Bianca. 1880 bis 1886 wohnt er mit seiner Familie in Pusiano in der Brianza. Ab 1886 verlässt er seine Familie und lebt in der Schweiz. Bis 1894 lebt er zunächst in Savognin im Oberhalbstein, dann in Maloja im Engadin. Segantini gilt als Vertreter des Symbolismus.
Zu seinen bekanntesten Werken zählt das Alpentriptychon "Werden-Sein-Vergehen". Es besteht aus den Teilen "Das Leben", "Die Natur" und "Der Tod".
Die Bilder entstehen im Zeitraum von 1896 bis 1899 und sind im Besitz des Segantinimuseum in St. Moritz. Giovanni Segantini stirbt am 28. September 1899 auf dem Schafberg bei Pontresina.

Ketterer Kunst
Sammelgebiete:
z. B. GROSSE NAMEN

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